Auftritte

In der nächsten Cinépassion-Matinée zeigen wir eine Romanverfilmung über den „ersten schwarzen Künstler der französischen Bühne“:

CHOCOLAT, dargestellt von Omar Sy im Film von Roschdy Zem

10:30 Uhr am 16. November 2019
im Arthouse Movie 1,
Nägelihof 4, 8001 Zürich

Kommentar: Vreni Weber
Moderation: Markus Fäh

Der entlaufene Sklave Padilla findet 1897 in einem kleinen Wanderzirkus Unterschlupf. Hier entdeckt Clown Footit sein Talent; als schwarz-weisses Duo werden die beiden zur Hauptattraktion des Zirkus. Footit macht schlaue Witze, Padilla alias Chocolat lässt sich treten, und das Publikum lacht – nicht nur auf dem Land, sondern auch im grössten Varieté von Paris. Spannungen zwischen den Künstlern gefährden dann den Erfolg. Auch gibt Chocolat zu viel Geld aus, landet als Sans-Papier im Gefängnis und wird schwer misshandelt. Schmerzlicher noch sind aber die Zweifel am Wert seiner Rolle, die ein schwarzer Mitgefangener in ihm weckt. Scheitert Chocolat am Rassismus seiner Zeit, an seinem Unvermögen, sich als freien Mann zu denken? Omar Sy, durch den Film «Ziemlich beste Freunde» berühmt geworden, spielt hervorragend den Aufstieg und das tragische Ende des schwarzen Clowns.

 

Workshop

«Ethische Fragen in der Psychoanalyse»

Samstag, 14. September 2019

Psychoanalytisches Forum München

Alfred Adler Institut München e.V., Widenmayerstraße 17, D-80538 München 

Kosten 40 Euro | 20,00 Euro für AusbildungsteilnehmerInnen 

Anmeldung: https://www.pfm-muenchen.de/aktuelle_veranstaltungen.php

Markus Fäh, Dr. phil., Zürich, Ausbildungsanalytiker SGPsa/IPA

9.30 – 11.00 Uhr: Vortrag und Diskussion:

«Wie aus Fehlern lernen? Auf dem Weg zu einer individuellen und kollektiven psychoanalytischen Fehlerkultur»

11.00 – 11.30 Uhr: Kaffeepause

11.30 – 13.00 Uhr: Offenes Gefäss: Fallvorstellung,  klinische und theoretische Diskussion von Fragen der Fehlerkultur, Ethik und Nebenwirkungs-Sensibilität, institutionelle Fragen

Trotz offiziell praktizierter Fehlerkultur in den klassischen Super- und Intervisionssettings bestehen grosse Widerstände, über eigene Fehler und solche von Kolleginnen und Kollegen offen zu reden. Es sind Alltagsfehler von taktischen und strategischen Fehlern und ethischen Verfehlungen zu unterscheiden. Auch der Umgang mit den unvermeidlichen Nebenwirkungen psychoanalytischer Therapie ist verbesserungsfähig. Wichtig sind ein angemessener konzeptueller Bezugsrahmen und ein «fehlerfreundliches» Klima. Wir versuchen eine neue Haltung zu erarbeiten.

Symposium:

80 Jahre nach Freud. Freud heute.

Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin
Columbiadamm 10, Turm 9
12101 Berlin

Samstag, 28. September 2019, 9-18 Uhr.

Markus Fäh, Zürich

Mit Freud über Freud hinaus …
Sein Erbe bewahren, heißt es weiterentwickeln

Totgesagte leben länger … Das gilt für die Psychoanalyse insgesamt, und noch mehr für die Kernkonzepte Freud’scher Psychoanalyse wie Trieb, Abwehr, unbewusste Fantasie, Ödipuskomplex. Der Referent zeigt theoretische Vertiefungen auf und veranschaulicht an einem klinischen Beispiel die Modernität (oder Zeitlosigkeit?) lebendigen psychoanalytischen Denkens.

Weitere Referenten: Wolfgang Schmidbauer, Alfred Pritz, Markus Fäh, Georg Franzen, Gerhard Benetka, u.a.

Link zum detaillierten Programm:

https://www.sfu-berlin.de/de/event/80-jahre-nach-freud-tagung-zur-aktualitaet-von-freuds-denken/

 

 

Triebtheorie, Ödipuskomplex, Übertragungsdynamik – der «élan vital» der Psychoanalyse

Psychoanalytisches Seminar Innsbruck, Anichstraße 40/1, 6020 Innsbruck, Österreich

Mittwoch, 9. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Markus Fäh, Dr. phil, Zürich

In Zeiten des theoretischen Pluralismus sind vertiefte Auseinandersetzungen mit theoretischen Positionen und ihrer Anwendung in der täglichen Praxis besonders wichtig, wenn die Psychoanalyse nicht in einen flachen Klinizismus abgleiten soll.

Der Referent zeigt an einem detailliert dargestellten klinischen Beispiel auf, wie Arbeiten auf dem Boden der Freudschen Grundannahmen über die Triebe und die Dynamik der inneren Entwicklung die Praxis spannend macht und vitalisiert.

Der Referent:

Geboren1958 in Zürich, Dr. phil., Ausbildungsanalytiker der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse/IPA, Lehranalytiker am Freud-Institut und am Psychoanalytischen Seminar in Zürich. Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Supervisor in eigener Praxis in Zürich.  Lehrbeauftragter an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien, Ausbildner an verschiedenen psychoanalytischen Instituten in Europa. Arbeitsschwerpunkte: Theorie des Ödipuskomplexes, Adoleszenz, Psychoanalyse und Film, Psychoanalytische Konzepte von Männlichkeit und Weiblichkeit, Salutogenese.