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THE LOVELY BONES (Peter Jackson, USA 2009): Film-Matinée mit psychoanalytischem Kommentar von Markus Fäh mit anschliessender Publikumsdiskussion: Samstag, 16. Dezember 2017, 11.00 Uhr, Kino Arthouse Movie, Nägelihof 4, 8001 Zürich

Ein Mädchen an der Schwelle zum Teenager erzählt von seinem gewaltsamen Tod und der Zeit danach. Kein Film stellt Schrecken, Grauen und unerträglichen seelischen Schmerz besser dar als dieser Film des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson, der unter anderem auch die «Herr der Ringe»-Trilogie gedreht hat. Die verzaubernde surreale Bildsprache, der Soundtrack von Brian Eno, die Stimme der «Cocteau Twins»-Sängerin Elisabeth Fraser – sie treffen ins Mark. Die 14-jährige Saoirse Ronan verkörpert die Hauptfigur Susie Salmon. Sie und die anderen hochkarätigen Darsteller Susan Sarandon, Mark Wahlberg und Rachel Weisz spielen herzergreifend und helfen, die Erfahrung des Wahnsinns, des Verlusts, des Nichtwissens, der hilflosen Wut und der unermesslichen Trauer zu fassen und zu verstehen. Kein Wohlfühlfilm, und doch fühlt man sich am Ende irgendwie gut. Warum?

Auf dem Weg zu einer Fehlerkultur oder: Wie umgehen mit dem Widerstand von AnalytikerInnen dagegen, aus ihren Fehlern zu lernen?

Vortrag und Seminar: Markus Fäh, Zürich

Ort: INSTITUT FÜR PSYCHOANALYSE UND PSYCHOTHERAPIE DÜSSELDORF
In Zusammenarbeit mit der Klinik und dem Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Freiligrathstr. 13,
D-40479 Düsseldorf

Zeit: 2./3. März 2018 (Veranstaltung für Mitglieder des Instituts)

ACHTUNG: NEUES DATUM!

Inhalt: AnalytikerInnen machen Fehler auf verschiedenen Ebenen: alltägliche kleinere „taktische“, grundlegende „strategische“, in der eigenen unbewussten Problematik wurzelnde den analytischen Prozess blockierende oder gar schädigende. Wie damit umgehen?
Wie lebenslang neugierig aufs Lernen bleiben, wie die Kränkung des „ewigen Anfänger-Seins“ aushalten? Wie eine Kultur der Offenheit in Institutionen schaffen, wie den gefährlichen Eigendünkel – „Ich kann das schon, ich weiss genug!“ – überwinden, wie zur befreienden Akzeptanz der eigenen Unzulänglichkeit finden? Der Vortrag möchte einige Denkanstösse und theoretische und praktische Hilfestellungen geben.

VORANKÜNDIGUNG: DEFINITIVES PROGRAMM FOLGT! SAMSTAG, 14. APRIL 2018: EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE DES ÖDIPUSKOMPLEXES VON JUDITH LE SOLDAT – Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München

Detailliertes Programm folgt!

Die Veranstaltung wird von Markus Fäh und Monika Gsell (Zürich) durchgeführt.

Der neue, dritte Cinépassion-Band "Cinépassion – The Sequel" ist erschienen!

Herausgeber: Yvonne Frenzel-Ganz und Markus Fäh

Buchreihe: Imago
Verlag: Psychosozial-Verlag
217 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im September 2016
ISBN-13: 978-3-8379-2556-2, Bestell-Nr.: 2556
Psychoanalytisch kommentierte Filmvorführungen sind beim cinéphilen Studiopublikum im deutschen Sprachraum en vogue. In der Reihe »Cinépassion« stellen PsychoanalytikerInnen unterschiedlicher Provenienz einem breiten Publikum ausgewählte Filme vor. Dabei beleuchten sie die unbewussten Motive der ProtagonistInnen, die jeden Plot vorantreiben. Besonders für das psychoanalytische Laienpublikum finden sich gut verständliche Texte zu Klassikern und Wiederentdeckungen der Filmgeschichte. Es eröffnet sich den LeserInnen zugleich die Vielfalt psychoanalytischen Denkens.

Im dritten Band des Zürcher Filmprojekts »Cinépassion« sind 20 psychoanalytische Kommentare zu Filmen des internationalen Studiofilms versammelt. Betrachtet werden unter anderem High Noon, Persepolis, Being John Malkovich, Amour, My Neighbor Totoro und Como Agua para Chocolate.

Mit Beiträgen von Ulrich Bahrke, Hans Peter Bernet, Johannes Binotto, Dominique Bondy Oppermann, Markus Fäh, Yvonne Frenzel Ganz, Andrea Kager, Beate Koch, Alexander Moser, Vera Saller und Rony Weissberg.
Besuchen Sie die Website des Filmprojekts: www.cinepassion.ch.