Aktuell

SAMSTAG, 14. APRIL 2018: Psychoanalyse aus Leidenschaft: EINFÜHRUNG IN DIE THEORIE DES ÖDIPUSKOMPLEXES VON JUDITH LE SOLDAT – Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München

Psychiatrische Universitätsklinik München,
Nussbaumstraße 7, Alois Alzheimer-Saal, Altbau, 3. Stock

„Erinnerungen an Lothar Schon“- Heidi Spanl

„Zur Geschichte der Homosexualität an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München“ - Jürgen Thorwart

„Judith Le Soldats Erneuerung der Ödipus-Theorie – Eine Einführung“
Monika Gsell – Vortrag mit Diskussion

„Psychoanalytisches Arbeiten mit der Theorie von Judith Le Soldat – Prozess und Technik“
Markus Fäh – Vortrag mit Diskussion

Kritischer Kommentar – Tobias von Geiso

Kommentar und Diskussion

HINWEIS: 2. Band der Werkausgabe von Judith Le Soldat erscheint im Februar 2018!

Judith Le Soldat:
Band 2: Land ohne Wiederkehr
Ca. 420 S., 16 Abb., 14,8 x 21 cm. Broschur Deutsch ISBN 978-3-7728-2682-5
Februar 2018
Einzelpreis:ca. € 29,90
Preis bei Gesamtabnahme:ca. € 24,90
Verlag frommann-holzboog

Auf der Suche nach einer neuen psychoanalytischen Theorie der Homosexualität. Aus dem Nachlass herausgegeben von der Judith Le Soldat-Stiftung.
Kritisch ediert, bearbeitet, kommentiert und eingeleitet von Monika Gsell.
Band 2 der Werkausgabe enthält die Edition des zweiten bisher unveröffentlichten Buchmanuskriptes aus Judith Le Soldats Nachlass. Die Autorin beabsichtigte mit diesem Buchprojekt, ihre aus der Arbeit mit homosexuellen Analysanden gewonnenen Erkenntnisse in statu nascendi darzulegen. ›Land ohne Wiederkehr‹ beschreibt einen von verschiedenen möglichen homosexuellen Wegen der inneren Entwicklung. Darüber hinaus ist das Buch ein gleichermaßen überraschendes wie bewegendes Zeugnis eines Prozesses der Selbsterkenntnis geworden – einer Selbsterkenntnis zumal, die nicht nur für die – heterosexuelle – Autorin, sondern auch für die zu formulierende Theorie ganz unerwartete und grundlegende Konsequenzen haben sollte.

SOEBEN ERSCHIENEN: PSYCHE JANUAR 2018: KOLPOSWUNSCH. PENISWUNSCH UND KASTRATIONSTAT – ASPEKTE EINER ERWEITERTEN THEORIE DES ÖDIPUSKOMPLEXES

Im Januar-Heft 2018 der PSYCHE
stellt Markus Fäh die aus triebtheoretischer Perspektive erweiterte Theorie des Ödipuskomplexes von Judith Le Soldat vor: In deren Zentrum steht das Konzept der im Verlauf der ödipalen Entwicklung von Jungen wie Mädchen imaginär begangenen Kastrationstat, die zu Schuld, Kastrations- und Vernichtungsängsten führt, gegen die charakteristische Abwehrlösungen gefunden werden müssen, die ihrerseits wieder zu Ausweglosigkeiten in der inneren Welt führen; Fäh untersucht diese Trieb- und Abwehrbewegungen und die aus ihnen resultierenden unbewussten Phantasien, um so das klinisch und theoretisch fruchtbare Potenzial der theoretischen Erweiterungen von Le Soldat aufzuzeigen.
PSYCHE Jahrgang 72, Heft 01, Januar 2018
broschiert
ISSN: 0033-2623

https://10.21706/ps-72-1-1

Mit diesem link können Sie meinen Artikel "Kolposwunsch, Peniswunsch und Kastrationstat – Aspekte einer erweiterten Theorie des Ödipuskomplexes" in der PSYCHE 1/2018 bestellen

THE LOVELY BONES (Peter Jackson, USA 2009): Film-Matinée mit psychoanalytischem Kommentar von Markus Fäh mit anschliessender Publikumsdiskussion: Samstag, 16. Dezember 2017, 10.30 Uhr, Kino Arthouse Movie, Nägelihof 4, 8001 Zürich

Kommentar: Markus Fäh
Moderation: Vreni Weber

Beginn: 10.30 Uhr

Die 14-jährige Susie Salmon wird auf dem Heimweg von der Schule von ihrem Nachbarn ermordet. Sie beobachtet auf dem Weg in ihr Jenseits die Menschen, die sie zurücklässt, Trauer, Schmerz, Fassungslosigkeit und bald auch Wut sind unermesslich – bei ihr wie bei ihrer ganz gewöhnlichen zuvor glücklichen Familie. Der Film ist eine aufwühlende Darstellung einer unfassbaren Erfahrung, die Mittel, die der Regisseur anwendet – eine surreale Ästhetisierung verbunden mit dem konventionellen Narrativ einer Kriminalgeschichte im Stile eines film noir – bringen uns die psychischen Mechanismen nahe, mit denen wir ein Trauma oder auch unsere ausweglose Innenwelt zu verarbeiten versuchen. Susie ist der Teil in jedem von uns, der gestorben ist, und gleichzeitig der, der weiterleben will.
Alice Sebold wurde als 18-jährige Studentin in einem Tunnel brutal zusammengeschlagen und vergewaltigt. Ihr 2002 veröffentlichter zweiter Roman „Lovely Bones“ wurde mit über 5 Millionen verkaufter Kopien allein in den USA ein Welterfolg. Peter Jackson (Oscar-Preisträger für beste Regie und bester Film 2004: „Der Herr der Ringe“) verfilmte die Geschichte mit Saoirse Ronan, Mark Wahlberg und Rachel Weisz in den Hauptrollen, Brian Eno schrieb die Filmmusik.

Auf dem Weg zu einer Fehlerkultur oder: Wie umgehen mit dem Widerstand von AnalytikerInnen dagegen, aus ihren Fehlern zu lernen?

Vortrag und Seminar: Markus Fäh, Zürich

Ort: INSTITUT FÜR PSYCHOANALYSE UND PSYCHOTHERAPIE DÜSSELDORF
In Zusammenarbeit mit der Klinik und dem Klinischen Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Freiligrathstr. 13,
D-40479 Düsseldorf

Zeit: 2./3. März 2018 (Veranstaltung für Mitglieder des Instituts)

ACHTUNG: NEUES DATUM!

Inhalt: AnalytikerInnen machen Fehler auf verschiedenen Ebenen: alltägliche kleinere „taktische“, grundlegende „strategische“, in der eigenen unbewussten Problematik wurzelnde den analytischen Prozess blockierende oder gar schädigende. Wie damit umgehen?
Wie lebenslang neugierig aufs Lernen bleiben, wie die Kränkung des „ewigen Anfänger-Seins“ aushalten? Wie eine Kultur der Offenheit in Institutionen schaffen, wie den gefährlichen Eigendünkel – „Ich kann das schon, ich weiss genug!“ – überwinden, wie zur befreienden Akzeptanz der eigenen Unzulänglichkeit finden? Der Vortrag möchte einige Denkanstösse und theoretische und praktische Hilfestellungen geben.

Der neue, dritte Cinépassion-Band "Cinépassion – The Sequel" ist erschienen!

Herausgeber: Yvonne Frenzel-Ganz und Markus Fäh

Buchreihe: Imago
Verlag: Psychosozial-Verlag
217 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im September 2016
ISBN-13: 978-3-8379-2556-2, Bestell-Nr.: 2556
Psychoanalytisch kommentierte Filmvorführungen sind beim cinéphilen Studiopublikum im deutschen Sprachraum en vogue. In der Reihe »Cinépassion« stellen PsychoanalytikerInnen unterschiedlicher Provenienz einem breiten Publikum ausgewählte Filme vor. Dabei beleuchten sie die unbewussten Motive der ProtagonistInnen, die jeden Plot vorantreiben. Besonders für das psychoanalytische Laienpublikum finden sich gut verständliche Texte zu Klassikern und Wiederentdeckungen der Filmgeschichte. Es eröffnet sich den LeserInnen zugleich die Vielfalt psychoanalytischen Denkens.

Im dritten Band des Zürcher Filmprojekts »Cinépassion« sind 20 psychoanalytische Kommentare zu Filmen des internationalen Studiofilms versammelt. Betrachtet werden unter anderem High Noon, Persepolis, Being John Malkovich, Amour, My Neighbor Totoro und Como Agua para Chocolate.

Mit Beiträgen von Ulrich Bahrke, Hans Peter Bernet, Johannes Binotto, Dominique Bondy Oppermann, Markus Fäh, Yvonne Frenzel Ganz, Andrea Kager, Beate Koch, Alexander Moser, Vera Saller und Rony Weissberg.
Besuchen Sie die Website des Filmprojekts: www.cinepassion.ch.